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USA Reise mit Baby: Die Reiseplanung

Im September fliegen wir für zwei Wochen mit unserer kleinen, dann 10 Monate alten Tochter, in die USA. Nach einem beruflichen Aufenthalt in der Nähe von Los Angeles, Garden Grove, Orange County, geht es entlang der Küste nach San Francisco.

In unserem Blog werden wir in mehreren Artikeln von unserer Reise berichten und euch mit hinein in unser Abenteuer nehmen. Ja, es ist schon eine Herausforderung und bedarf reichlich Planung mit einem Baby die USA zu bereisen.

Bevor es heute um die Reiseplanung geht, ein kurzer Überblick zu unserer Reiseroute:

Unsere USA Reiseroute

  • Wir landen am Los Angeles International Airport, kurz LAX. Von dort holen wir unseren Mietwagen und fahren zum Hotel in Orange, Kalifornien. Die reine Fahrzeit wäre eine knappe Stunde, doch muss man sich auch am Samstag auf entsprechend verstopfte Straßen in und um Los Angeles einstellen.
  • Nachdem Stefan beruflich eingespannt ist, können Annette und unsere Tochter die Gegend bis zum Donnerstag alleine erkunden.
  • Am Freitag steht dann Los Angeles Sightseeing auf dem Programm. Angefangen vom Hollywood Boulevard, über den Sunset Strip durch die Straßen von LA, bis zum berühmten Santa Monica Pier.
  • Am Samstag geht es entlang der Pazifikküste in Richtung Santa Barbara. Unser erstes Hotel liegt in Ventura.
  • Am Sonntag durchfahren wir Santa Barbara und San Luis Obispo und nächtigen in Morro Bay.
  • Unsere Route führte uns weiter nach Monterey, wo wir den Hafen und ein berühmtes Aquarium ansehen wollen. Auf der Strecke liegt Carmel, wo Clint Eastwood Bürgermeister war.
  • Von dort fahren wir über Palo Alto, wo wir an der Apple Zentrale vorbeikommen, in Richtung Napa Valley, wo wir im Nordwesten der San Francisco Bay für mehrere Tage halten, bevor es vom Flughafen San Francisco zurück nach Hause geht.
Quelle: Google Maps Screenshot

Quelle: Google Maps Screenshot

Aufgrund des Alters unserer Tochter haben wir bewusst relativ kurze Streckenabschnitte, jedenfalls für amerikanische Verhältnisse gewählt und auch von einem Abstecher ins Death Valley abgesehen. Die Fahrzeiten sollen nicht zu lange sein und wir müssen etwas auf die Hitze im Fahrzeug achten, damit sie nicht überfordert wird.

USA Reise mit Baby: Die Reiseplanung

Destination

Wie die Reiseroute verlaufen soll, war recht leicht gefunden und entschieden. Der Marco Polo Reiseführer (Affiliate Link zu Amazon) Kalifornien hat sehr schöne Routen und Insider Tipps ausgespuckt. Es galt eigentlich lediglich noch die Sehenswürdigkeiten sinnvoll auf die einzelnen Reisetage zu verteilen.

Reisen mit Baby

Die wohl größte Herausforderung ist das Reisen mit dem Baby. Noch nie zuvor haben wir soviel Planung und Erkundigung in einen Urlaub gesteckt. Wohl liegt es auch daran, dass es der erste größere mit Kind sein wird.

Nur eine kleine Episode sei an dieser Stelle erwähnt: Wir brauchen, da wir außerhalb der EU unterwegs einen Pass für das Kind. Also zur Gemeinde gegangen und einen „Kinderreiseausweis“ bestellt. Erst bei dessen Abholung nochmal nachgefragt, ob der auch für die USA ausreicht. Da kam prompt die Antwort: „Das hätten sie gleich sagen müssen, sie brauchen einen Pass für das Kind.“ Also Vorsicht liebe Eltern!

Flüge

Wir werden non-stop von München nach Los Angeles, auf dem Rückweg ab San Francisco, fliegen, mit Lufthansa und United Airlines. Jeder hat uns dies vor allem auch wegen der Kleinen geraten.

Dass der Flug mit einem Kleinkind kostenlos ist, stimmt nicht mehr. Wir zahlen zwischen 10 und 15 Prozent des regulären Preises und zusätzlich ist eine Sitzplatzreservierung für die Erwachsenen erforderlich, weil nur an bestimmten Plätzen im Flieger die Vorrichtungen für die Liegeeinrichtungen der Babys vorhanden sind.

Auch was die Auskunft der Mitnahme im Handgepäck und im Koffer angeht ist nicht ganz einfach. Beim ersten Anruf bei der Lufthansa konnte die Dame nicht beantworten, was im Koffer mitgenommen werden darf. Es ging um die Frage der Nahrungsmittel für das Kind, wie Pulver für Breis, etc. Bzw. Gläschen. Da hat man mich vom Zoll, über die amerikanische Botschaft, bis zum amerikanischen Landwirtschaftsministerium verwiesen, was die Einfuhr von Lebensmitteln in die USA angeht. Erst durch viel eigene Recherche und weitere Telefonate mit der Lufthansa und dem Flughafen München konnte das geklärt werden.

Unser Sachstand: Im Flieger wird man von der Airline ausreichend versorgt. Portionen für die Dauer das Fluges dürfen mitgeführt werden. Für etwaige Medikamente ist ein schriftliches Attest vom Arzt notwendig. Im Koffer darf man Babynahrung und Windeln mitführen. Ggf. sind diese bei der Einreise zu deklarieren.

Mietwagen

USA ohne Mietwagen zu bereisen ist quasi unmöglich. Da wir noch mit Baby unterwegs sind ist hier auch wieder auf einiges zu achten. Kindersitz kostet bei fast allen Ketten Aufpreis und das nicht wenig. Da es in USA keine Kombiwagen gibt, wie in Europa üblich, muss auf SUV oder Van umgestiegen werden.

Üblicherweise wird man auf Alamo verwiesen, die auch zum Zeitpunkt unserer Recherchen das billigste Angebot hatten. Unser Reisebüro hat jedoch auf Probleme bei Reklamationen oder im Schadensfall verwiesen. O-Ton: „Wir haben etliche Fälle auf dem Schreibtisch liegen von unseren Kunden, die ein Alamo Fahrzeug gebucht haben.“ Besonders achten soll man darauf, ob die Unfall-Insassen-Versicherung im Preis inkludiert ist, bzw. diese hinzugebucht werden kann. Mit Stand von jetzt sieht es ganz danach aus, dass wir einen Wagen von Avis nehmen werden. Mehr dazu, wenn wir unterwegs sind…

Unterkünfte

Da wir bereits in Deutschland auf Booking.com setzen, haben wir uns entschieden, dies auch in den USA zu tun. Es ist einfach sehr praktisch, wenn man alles in einer App hat und jederzeit auf die Buchungsdaten zugreifen kann. Sowie man immer Unterkünfte finden kann, die man bis zum Tag der Anreise stornieren kann. So sind wir bis zur Anreise maximal flexibel. Aufgrund des aktuell schlechten Wechselkurses ist jedoch durchaus einiges an Zeit notwendig um passable Unterkünfte zu finden, die bezahlbar sind, aber dennoch über eine vernünftige Bewertung verfügen.

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